Was dieser Marker misst
Cortisol folgt einem deutlichen Tagesrhythmus — die Werte sind morgens (gegen 8 Uhr) am höchsten und nachts am niedrigsten. Das Ergebnis muss stets in Bezug auf den Zeitpunkt der Blutabnahme beurteilt werden. Für eine Einordnung sind in der Regel dynamische Tests nötig (ACTH-Stimulation, Dexamethason-Suppression), nicht ein einzelner Wert allein.
Erhöht oder niedrig: was es bedeuten kann
Erhöht Cortisol
Ein dauerhaft erhöhter Cortisolwert kann mit einem Cushing-Syndrom (übermäßige Bildung in der Nebenniere), einer länger dauernden Kortisontherapie oder ausgeprägtem chronischen Stress zusammenhängen. Ein einzelner hoher Wert muss vorsichtig eingeordnet werden, weil Cortisol bei akuter körperlicher Belastung, Erkrankung oder Anspannung physiologisch ansteigt — die Einordnung gehört in den klinischen Kontext.
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Niedrig Cortisol
Ein niedriger Cortisolwert kann auf eine Nebennierenrindenschwäche (Morbus Addison) oder eine Unterdrückung nach vorausgegangener Kortisongabe hinweisen. Mögliche Beschwerden sind Müdigkeit, niedriger Blutdruck, ausgeprägtes Salzbedürfnis und Gewichtsverlust. Am aussagekräftigsten ist die Bestimmung am frühen Morgen.
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Häufige Fragen
Was ist Cortisol?
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Cortisol ist das wichtigste Stresshormon des Körpers und wird in den Nebennieren gebildet. Es reguliert die Stressantwort, den Blutzucker, die Immun- und Entzündungsvorgänge sowie den Stoffwechsel.
Was misst Cortisol?
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Cortisol folgt einem deutlichen Tagesrhythmus — die Werte sind morgens (gegen 8 Uhr) am höchsten und nachts am niedrigsten. Das Ergebnis muss stets in Bezug auf den Zeitpunkt der Blutabnahme beurteilt werden. Für eine Einordnung sind in der Regel dynamische Tests nötig (ACTH-Stimulation, Dexamethason-Suppression), nicht ein einzelner Wert allein.
Was bedeutet ein erhöhter Cortisol-Wert?
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Ein dauerhaft erhöhter Cortisolwert kann mit einem Cushing-Syndrom (übermäßige Bildung in der Nebenniere), einer länger dauernden Kortisontherapie oder ausgeprägtem chronischen Stress zusammenhängen. Ein einzelner hoher Wert muss vorsichtig eingeordnet werden, weil Cortisol bei akuter körperlicher Belastung, Erkrankung oder Anspannung physiologisch ansteigt — die Einordnung gehört in den klinischen Kontext.
Was bedeutet ein niedriger Cortisol-Wert?
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Ein niedriger Cortisolwert kann auf eine Nebennierenrindenschwäche (Morbus Addison) oder eine Unterdrückung nach vorausgegangener Kortisongabe hinweisen. Mögliche Beschwerden sind Müdigkeit, niedriger Blutdruck, ausgeprägtes Salzbedürfnis und Gewichtsverlust. Am aussagekräftigsten ist die Bestimmung am frühen Morgen.
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Redaktioneller Hinweis
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Keine medizinische Beratung
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